
Kathrin Rabenort (1965)
1965 geboren in Dahlbruch
1989-1997 Studium der Freien Kunst, Kunsthochschule Kassel,
Gasthörerschaften an der Akademie der Künste, Düsseldorf, Prof. Rissa und Universität der Künste, Berlin, Prof. Sieverding
1997 Abschluss Freie Kunst bei Prof. Urs Lüthi
Lehrtätigkeiten an der Universität zu Köln, Fachhochschule Düsseldorf
Preise / Stipendien
2009 Projektförderung der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung, München 2009 Projektförderung der Karin Abt Stiftung, Stuttgart
1999/2000 Jahresstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für London
1998 Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung, einjähriger Atelieraufenthalt in Amsterdam
1996/97 Arbeitsstipendium der Otto Braun Stiftung, Melsungen
Ausstellungen (Auswahl)
2010 „self-motoric “, Deutsches Sport & Olympia Museum, Köln
2009 „ar•th•ro•po•da“, superbien! Berlin
2008 „Backlands“, Ausstellungsprojekt, Köln-London
2006„Farewell Gostenhof“, Kohlenhof Kunstverein e.V., Nürnberg
2004 „Utopien“, Bunker Tumulka, München
2004 „Trendwände“, Kunstraum der Stadt , Düsseldorf
2004 „Körperbilder und Projektionen“, Shedhalle e.V., Tübingen
Publikationen (Auswahl)
2005 „Kathrin Rabenort“, Einzelkatalog, 64 Seiten, Texte von Thomas Heyden und Suhail Malik, herausgegeben mit Mitteln der Hessischen Kulturstiftung
2003 „Paradies“, Ausstellungskatalog, Hrsg. Römer & Römer, Berlin
2000 „Goldsmith 2000“, Ausstellungskatalog, Hrsg. Department Visual Arts, Goldsmith College, London
1998 „Das Verschwinden der Kunst wird aus gesellschaftlichen Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben“, Katalog zur Gruppenausstellung im Kunstverein Kassel
1995 „Bewegung“, Hrsg. Städtisches Museum Korbach, Ausstellungskatalog zum Kunstwettbewerb
Zur künstlerischen Arbeit
Kathrin Rabenort fertigt Objekte und Skulpturen, die sich zu Gruppierungen verdichten und Rauminstallationen ergeben. Ihre oft aus textilen Materialien gearbeiteten künstlerischen Arbeiten nehmen Bezug auf die bekannte Mode-, Konsum- oder auch ideologische Welten und den ihnen zugrundeliegenden Systemen. Oft benutze sie die alltägliche, bekannte Form von Gegenständen dieser Welten und verfremdet sie durch die Mittel der Abstraktion und Vervielfältigung. Die Assoziation der bekannten Ausgangsform bleibt dabei vorhanden und der im künstlerischen Raum mögliche Blick auf die Materialien wirkt auf die Wahrnehmung in der alltäglichen Welt nach. Teilweise antwortet Kathrin Rabenort mit ihren Arbeiten auf die Gegebenheiten der Ausstellungsorte. So wurde sie Installation „schooldays“ in der Aula einer alten Schule gezeigt, was die ihr eigenen Assoziationen von Erziehungsidealen und Klassenzimmeratmosphäre verstärkt und sich mit der Geschichte des Gebäudes deckt. In dieser Arbeit stellt sie den Aspekt des Individuelle,Einzigartigen dem der Normierung und Vereinheitlichung gegenüber.




























